Fachmesse efa
Vom 12. - 14. Oktober 2011 findet die 12. Fachmesse für Gebäude- und Elektrotechnik, Klima und Automation in Leipzig statt.
efa 2009
Die Branchenplattform für Profis. Vom 28. - 30 Oktober fand die Fachmesse für Gebäude- und Elektrotechnik, Klima und Automation Mitteldeutschlands in Leipzig statt.
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efa 2009 ... wir berichten
Die regionale Fachmesse für Gebäude- und Elektrotechnik, Klima und Automation hat auch in diesem Jahr mit zufriedenstellenden Besucherzahlen und der hohen Qualität des Fachpublikums ihren Stellenwert in der bundesweiten Messelandschaft unserer Branche bewiesen. Weitere Vorteile wie der geographische Standort als Bindeglied zum Osten Europas und die Wirtschaftskraft Mitteldeutschland machen den Messestandort Leipzig unverzichtbar im Messekalender der Branche.
Obwohl gerade im Vorfeld der Fachmesse viele Hersteller mit den Auswirkungen der Krise in ihren Betrieben zu kämpfen hatten, hat sich der größte Teil wieder entschieden, an der Messe teilzunehmen. Die Großhändler waren in diesem Jahr als Aussteller nicht vertreten. Allerdings konnten aus vorgenannten Gründen die Anzahl der Aussteller von 2007 nicht erreicht werden, wobei sich allerdings die wichtigsten Vertreter der Branchen beteiligten. Insgesamt stellten 190 Aussteller aus 7 Teilnehmerländern aus.
21.810 Fachleute haben die Messe besucht, fast jeder zweite Besucher kam aus dem Elektrohandwerk, jeder siebente Besucher vertrat die herstellende und verarbeitende Industrie. Die Qualität der Fachbesucher zeit sich auch darin, dass fast 75% der Fachbesucher bei Einkaufs- und Beschaffungsentscheidungen der Unternehmen beteiligt sind. Die Aussteller sprechen im Fazit von einem interessanten Mix der Besucher und qualitativ hochwertigen Fachgesprächen.
Die „efa“ fand wieder gemeinsam mit der Messe Sanitär, Heizung und Klima (SHKG) statt. So war es auch schon 2007. Damals wurden beide Messen nach 2002, 1998 und 1996 wieder parallel durchgeführt. Die parallelen Veranstaltungen werden von vielen Besuchern als positiv bewertet, weil der „Blick über den Gartenzaun“ auch für das Elektrohandwerk vorteilhaft sein kann. So arbeiten viele Elektrofachbetriebe mit der Eintragung in die Handwerksrolle gemäß Verbändevereinbarung - ZVEH/ ZVSHK auf den Gebieten Heizung, Klima und auch Sanitär.
Im Fachprogramm am Verbändestand wurden allumfassend Fachthemen angeboten. Diese reichten von Erläuterungen von Bestimmungen bei der Installation von Anlagen über den Einsatz erneuerbaren Energien, Energieeffizienz in der Lichttechnik und Übertragungstechniken in der Kommunikation bis hin zu betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Themen. Die Angebote am Verbändestand wurden gut angenommen, da aus der Erfahrung der Vorgängerveranstaltungen bekannt ist, dass hier Fachexperten zu Wort kommen.
Lehrlinge lernen vom Hersteller
Das Angebot für Lehrlinge von Ausstellern auf der Werkstattstrasse zum Mitmachen und Mitdenken war auch in diesem Jahr recht umfangreich. Hier konnten die Lehrlinge mit den Produkten der Hersteller kleine Aufgaben erledigen. Technik – Wissen – Fertigkeit kompakt mal nicht auf der Baustelle oder in der Schule vermittelt, kommt beim Berufsnachwuchs gut an. Ergänzt wurde dieses Angebot für die jungen Leute mit den Seminaren der Berufsgenossenschaft zum Thema Arbeitssicherheit.
3. Mitteldeutscher Lehrlingswettbewerb
Dass dem Elektrohandwerk der Berufsnachwuchs sehr wichtig ist, zeigten auch die Wettbewerbe auf dem Stand der Verbände. Zum einen fand am 29.10. der 3. Mitteldeutsche Lehrlingswettbewerb statt. Lehrlinge des dritten Lehrjahres wetteiferten um den Titel bester Lehrling Mitteldeutschlands und beste Lehrlingsmannschaft der Länder. Einen ersten Platz in der Einzelwertung erkämpfte sich gemeinsam mit einem Lehrling aus Sachsen-Anhalt Richard Haase aus Dresden vom Ausbildungsbetrieb Karl-Heinz Laganowski. Leider hat dieser erste Platz nicht ausgereicht, um die Mannschaftswertung der sächsischen Teilnehmer besser als Platz drei (von drei Ländern) zu belegen. Die beste Lehrlingsmannschaft kam aus Sachsen-Anhalt.
Eröffnungsveranstaltung im Zeichen der Energieeffizienz
Vertreter der Messen „efa“, „SHKG“ und „bauenleipzig“ machten deutlich, dass die Gewerke mit dem Einsatz energieeffizienter Bauweisen und Gebäude- und Anlagenausstattung fast lückenlos für Umwelt- und Klimaschutz beitragen. Umfangreiche Förderprogramme sind bereits oder werden noch in die Wege geleitet, so dass auch der Anreiz herrscht, auf diesem Gebiet einiges zu tun. Zufriedenstellende Auftragszahlen geben dieser Aussage recht.
Chefökonom der Deutschen Bank, Norbert Walter, der auch bereits schon vor einem Jahr die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise mit einem Einbruch von 4% der Deutschen Wirtschaft prognostizierte und damit sehr genau lag, sprach als Festredner zur Lage in der deutschen Wirtschaft und holte die anwesenden Vertreter der Industrie und des Handwerks auf den Boden der jetzigen Rezession zurück. Diese ist in seinen Augen die schwerste seit der Weltwirtschaftskrise Anfang des 19. Jahrhunderts. Seine Prognose für 2010 ist die Erholung der wirtschaftlichen Situation auf niedrigem Niveau. Die Bauwirtschaft wird sich im Bereich des Tiefbaus erholen und im Wohnungs- und Gewerbebau kann die Belebung eher im Bestand als im Neubau erfolgen. Es wird demnächst kein Marktzuwachs geben. Die Beschäftigung wird sinken und die Einzelhandelsumsätze werden schwächer. Die deutsche Wirtschaft muss zukünftig Märkte außerhalb Deutschlands finden, um weiter zu expandieren.
Fazit: Es zeigt sich, dass man gerade in Krisenzeiten auf Messen gehen muss, statt zu jammern oder am falschen Ende zu sparen.
90% der Besucher werden lt. Umfrage die „efa“ im Jahr 2011 wieder besuchen.
Für Aussteller wie für Fachbesucher sollte die Öffnungszeit bis 17:00 Uhr zur nächsten Messe ausreichend sein.
Wir freuen uns schon auf die nächste Veranstaltung 2011, die vom 12. bis 14. Oktober stattfindet





