Informationstechnik Sachsen

Die Zukunft des Wohnens
Heißes Wasser bald ein Luxus?
Mit Solaranlagen für Warmwasserversorgung und Heizungsunterstützung koppeln Sie sich von steigenden Preisen ab.
Die Kosten für Öl, Gas und Strom sind in den letzten Jahren explodiert. Wird in Zukunft auch ein gelegentliches heißes Bad zu einem reinen Luxusprodukt?
Vielleicht sogar zu einem Statussymbol, mit dem man die Nachbarn beeindrucken kann wie mit einer Sportlimousine?
Kein Wunder, dass immer mehr Hausbesitzer mit der Installation einer Solaranlage liebäugeln. Lassen sich damit doch etwa 60 % des Wärmebedarfs für die Brauchwasser-Erwärmung decken. Das heißt, in den Sommermonaten können Sie Ihre Heizanlage in der Regel abschalten. Solarthermische Anlagen, die zusätzlich zur Unterstützung der Heizanlage ausgelegt sind, sparen zusätzlich 15 bis 25 % des jährlichen Heizenergiebedarfs eines Hauses ein.
Trend zur Kombi-Anlage.
Während früher ausschließlich Trinkwasser-Erwärmungsanlagen nachgefragt wurden, geht der Trend heute zur Kombi-Anlage. Diese erwärmt nicht nur das Bade- oder Duschwasser, sondern steuert auch warmes Wasser für die Raumheizung bei. Wer sich für eine Anlage mit Heizungsunterstützung interessiert, sollte ausreichend Platz auf dem Dach haben. Denn für kombinierte Heizungs und Trinkwasser-Solaranlagen benötigt man etwa doppelt soviel Kollektoren wie für die reine Trinkwasser-Erwärmung. Rechnen Sie mit 12 bis 14 m2 Kollektorfläche.
Rechnet sich eine Solaranlage?
Für die Umwelt ist eine thermische Solaranlage ab dem ersten Tag ein Gewinn. Schützt doch das sonnengewärmte Wasser die Atmosphäre vor weiteren CO2- Emissionen. Ob und wann sich eine thermische Solaranlage wirtschaftlich rechnet, hängt von mehreren Faktoren ab: dem Anschaffungspreis, den erhaltenen Fördermitteln und dem Energiepreis. Eine Antwort kann also nur der Einzelfall geben. Die Tendenz geht jedoch klar zum Positiven. Früher überschritt die Amortisationszeit meist die Lebensdauer der Anlage. Mit den hohen Öl- und Gaspreisen ändert sich das gerade. Doch egal, wie die individuelle Rentabilitätsrechnung ausfällt: Es bleibt eine gute Investition in die
Zukunft unseres Planeten.
Kosten für Warmwasser mehr als halbiert.
Wie viel Energiekosten man durch eine Solaranlage sparen kann, ist dagegen einfach zu ermitteln. Eine vierköpfige Familie braucht laut Stiftung Warentest im Jahr etwa 420 Liter Heizöl beziehungsweise Kubikmeter Erdgas für warmes Wasser. Eine thermische Solaranlage deckt davon circa 60 % ab. Das entspricht einer Einsparung von 252 Litern Öl beziehungsweise Kubikmetern Gas. Rechnet man das mit dem aktuellen Heizölpreis von 95 Cent (Stand Juli 2008) hoch, ergibt sich in der Haushaltskasse ein jährliches Plus von rund 240 Euro. Steigen die Öl- und Gaspreise weiter wie bisher, kann sich der Spareffekt schnell vergrößern.
Kollektoren auf dem Dach absorbieren die Sonnenstrahlung & wandeln sie in Wärme um.
Kollektoren und Wasserspeicher sind über Rohre verbunden, in denen ein Wärmespeichermedium zirkuliert. Im Wasserspeicher gibt das Speichermedium seine Wärme an das Brauchwasser ab - warmes Wasser zum Waschen oder Duschen steht bereit.
1.) Sonnenstrahlen erwärmen den Kollektor und das darin enthaltene Wasser.
2.) Das bis zu 90 °C heiße Wasser zirkuliert zwischen Kollektor und Pufferspeicher.
3.) Der Wärmetauscher gibt Solarwärme an das Wasser im Pufferspeicher ab.
Förderung ist Ihnen sicher
Der Umstieg auf Solarenergie wird immer noch von verschiedenen Seiten finanziell unterstützt. So gibt es Förderprogramme des Bundes und der Länder. Auch einige Städte wie München haben eigene Förderprogramme aufgelegt. Eine gute Informationsquelle ist die Website www.solarfoerderung.de
Info

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Im Landeswettbewerb der besten jungen Gesellen wurde im Ausbildungsberuf Elektroniker FR Energie- und Gebäudetechnik der Sieger im praktischen Leistungvergleich 2011 auf der "efa" in Leipzig ermittelt. Landessieger wurde Marcel Zschirpe aus Leipzig
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Wirtschaftsumfrage 2011
Jahresbericht des Fachverbandes 2010/2011 anlässlich des Verbandstages im April 2011 mit vielfältigen Informationen, Fakten, Zahlen zum sächsichen Elektrohandwerk
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